Narrenzunft "Klein-Bayern" Fluorn e.V.
-Brauchtum erhalten-

Aktuelle Termine

 

29.05.2019

Generalversammlung 20 Uhr Narrenheim





 



Hallo liebe Mitglieder und Hästräger!


Waldgaukameradschaftstag am 25. Mai 2019
Unsere Waldgaufreunde von Leinstetten haben sich was tolles einfallen lassen und laden alle Hästräger, Mitglieder, Gardemädels, Wagenbauer und Narrenfreunde herzlich dazu ein. Wir treffen uns um 15:30 Uhr am Rathaus um gemeinsam dann nach Leinstetten zum Treffpunkt zu fahren. Dort startet dann eine kleine Bänklewanderung mit Umtrunk und danach werden einige Elferräte vom Waldgau geehrt mit anschließendem gemütlichen Beisammensein. Wir würden uns freuen, wenn uns welche bei dem Besuch unterstützen.


Generalversammlung am 29. Mai 2019

Am Mittwoch, 29. Mai 2019, um 20 Uhr findet unsere diesjährige Generalversammlung der Narrenzunft "Klein Bayern" Fluorn e.V. im Narrenheim statt. Wir möchten alle Mitglieder, Ehrenmitglieder, Freunde und Gönner recht herzlich dazu einladen.
Tagesordnung: 
Begrüßung
Totenehrung
Bericht des Vorsitzenden
Bericht des Schriftführers
Bericht des Kassierers
Bericht der Kassenprüfer
Entlastung der Vorstandschaft
Wahlen
Ehrungen
Vorstellung der neuen Satzung
Verschiedenes
Anträge sind schriftlich bis 26. Mai 2019 an den 1. Vorstand, Sascha Kübler (Jones) zu richten!


Infos zu gebrauchten Narrenkleidern

Wer Interesse hat sein Narrenkleid zu verkaufen oder zu verleihen oder ein gebrauchtes Narrenkleid gerne kaufen möchte, der wendet sich bitte an Mirjam Schneider unter der Tel.-Nr. 6195!





Wann ist die Fasnet in den nächsten Jahren

 

Jahr

Schmotziger

Aschermittwoch

2020

20. Februar

26. März

2021

11. Februar

17. Februar


Woher kommen die unterschiedlichen Fasnets-Termine jedes Jahr?
Nach der Fasnet folgt die 40-tägige Fastenzeit (40 Tage fasten + 6 Sonntage).
Ostern, das Fest, das die Fastenzeit beendet, liegt immer im Frühling, also muss zuerst einmal astronomisch der Frühlingsanfang festgelegt sein, nämlich wenn die Sonne ins Sternbild des Widders eingetreten ist. Dies geschieht am 21. März. Dann richtet sich Ostern nach dem Vollmond. Ist etwa am 22.3. Vollmond und am 23.3. Sonntag, dann ist dies Ostern, wie es im Jahr 2008 war. War aber Vollmond erst kurz vor dem 21.3., braucht er wieder 28 Tage um nach dem Frühlingsbeginn wieder voll da zu sein. Dies geschieht dann erst am 18. April, und ist dies ein Montag, muss man auf Ostern nochmals 6 Tage warten, so dass im Jahr 2011 Ostern erst am 24. April gefeiert werden kkonnte. 
Die letzte Kalenderreform war übrigens 1582, wo auf Anordnung Papst Gregor auf den 4. Oktober gleich der 15. Oktober folgte und der gregorianische Kalender dem julianischen mit seinen inzwischen zusammengekommenen 10 Tagen Verspätung berichtigte. Es ging Jahrhunderte lang, bis sich die einzelnen nichtkatholischen Länder zum neuen Kalender entschließen konnten.

Schweizer, alemannische, und Baura-Fasnet 
Noch heute gibt es in Basel und anderen Orten die hinterherhinkende Fasnet und im alemannischen Bereich den Fackelsonntag oder Funkensonntag, der nichts anderes als die alte Fasnet ist. Früher Ostertermin ist kurze Fasnet, später Ostertermin ist lange Fasnet.
Der Termin der sog. Baura-Fasnet liegt eine Woche nach dem normalen Fasnetstermin, da nach dem alten Brauch die 6 Sonntage ebenfalls als Fastentage zählen. Somit ist die alte Fasnet auch am Dienstag und nicht erst am Mittwoch beendet.

Schmotziger
Zur Frage zum „Schmotzigen ist zu erklären, dass dies nichts mit „schmutzig zu tun hat, sondern die Menschen konnten sich an diesem Tag und über die Fasnet, nochmals richtig an fettem Essen erfreuen, bevor es in die Fastenzeit ging.

Altweiberfasnet
Zur Altweiberfasnet ist zu sagen, dass diese aus dem Rheinischen Karneval stammt, denn die Narretei war dort eine reine Männersache, bis die Frauen auf die Barrikaden gingen und den Schmotzigen Donnerstag zur Weiberfasnet erklärten.

Rosenmontag
(mhd.: rosen, bedeutet soviel wie toben, rasen) wird gemeinhin als Höhepunkt der Karnevalszeit, oft mit dem so genannten Rosenmontagszug, begangen.
Nachdem Napoleon karnevalistisches Treiben besonders im Rheinland rigoros unterbunden hatte, sollte nach dem Wiener Kongress 1815 der Karneval reformiert werden. Dazu gründete sich am 6. November 1822 in Köln das "Festordnende Comitee", dessen jährliche Hauptversammlung am Montag nach dem vierten Fastensonntag, genannt "Laetare" (freue dich), -also vier Wochen nach Karneval- stattfand. Der Sonntag "Laetare" wird seit dem 11. Jahrhundert auch "Rosensonntag" genannt, da der Papst an diesem Tag eine goldene Rose weihte und einer verdienten Persönlichkeit überreichte. Nach seinem jährlichen Sitzungstermin nannte man das "Festordnende Comitee" auch "Rosenmontagsgesellschaft". (Die Bezeichnung "Rosenmontag" bezeichnete also ursprünglich den Montag vier Wochen nach Karneval.)
Der erste organisierte Karnevalszug fand dann 1823 in Köln statt. Um 1830 herum übertrug man die Bezeichnung des Comitees evtl. auch auf den Umzug und nannte ihn "Rosenmontagszug", zumindest bildete sich aus der Bezeichnung Rosensonntag (Laetatre) für den Mittleren Fastensonntag, der Name Rosenmontag für den Mittleren Karnevalstag heraus. Von Köln aus verbreitete sich das Rosenmontagsdatum bald im gesamten deutschen Fastnachtsbrauchtum. Der erste Rosenmontagszug in Mainz 1838 wurde übrigens noch als "Maskenzug" bezeichnet.
Vorher waren der Dienstag als die "Nacht vor dem Beginn des Fastens" und der Sonntag mehr vom Straßenkarneval geprägt. Die Wagen, die bis heute häufig in Schiffsform gestaltet sind, gehen auf mittelalterliche Vorstellungen des Narrenschiffs zurück, das ohne Mast, Segel und Kompaß seine Insassen ins Verderben fährt. Deshalb wurde das Narrenschiff am Ende der Fastnacht an manchen Orten verbrannt.
In der kleinen norddeutschen Stadt Damme (Landkreis Vechta) feiert man den Rosenmontag auf Grund einer närrischen Polizeiverordnung seit 1893 schon eine Woche früher.